Die Gemeinschaft erschafft Kultur, Normen und Regeln. Steht man außerhalb der Gemeinschaft, erschafft man sich seine eigenen Regeln. Findet man keinen Anschluss aus was für Gründen auch immer, prallt man mit dem kollektiven Regelwerk zusammen und wird instinktiv gemieden. Deshalb kann Mensch davon ausgehen, dass nur innerhalb der Gemeinschaft ein zufriedenes „normales“ Leben möglich ist. Wenn also die Gemeinschaft die Regeln aufstellt, was passiert mit dem einzelnen, der sich nicht danach richten möchte? Läuft mann/frau nicht Gefahr sich ständiger Manipulation auszusetzen, wenn sie sich innerhalb dieses Kollektiv bewegt? Was sind die eigenen Gedanken? Welche stammen von anderen? Was ist echt? Ist Mann/Frau nur dann echt, wenn sie sich ausschließlich in ihrer eigenen Welt bewegt? Oder läuft der Mensch dann Gefahr verrückt zu werden? Oder sind nicht vielmehr die anderen verrückt, und die Wahrheit findet Mann/Frau nur in der Einsamkeit? Oder liegt die Wahrheit in der Mitte? In der Welt zwischen Gemeinschaft und eigener Welt?
von: Béatrice

diese zeilen wären nicht zustande gekommen, wenn Christian Bauer mir nicht die Augen geöffnet hätte. er hat mir das mit Gemeinschaft und dem einzelnen Menschen sehr plausibel erklärt, und somit konnte ich zur Feder greifen und diese Erkenntnis niederschreiben.
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