Samstag, 18. Dezember 2010

Nacht

Tief in der Nacht
ist der Dämon erwacht

Die Augen so nah

Schwarz leuchten sie gar

Und ewig packt er dich

du nimmst es hin,
denn wehren kannst du dich nicht


Eine verwandte Seele

Du spürst sie rege


Sie raubt dir deinen Atem

riechen kannst du den Dämon von nahem

Die Angst die kennst du nicht mehr

Verloren bist du im tristen Seelenmeer

von: Béatrice

Warteschleife


Sie wartet schon die ganze Zeit
Auf was wartet Sie?
Auf die Liebe?
Auf das Leben?
Sie weiß es nicht, deshalb wartet sie
Sie befindet sich in einer ewigen Warteschleife
Sie kommt nicht mehr raus
Das Leben zieht an ihr vorbei
Die Liebe kommt nicht zu ihr
Und Schuld ist die Warteschleife
Sie ist nicht die einzige
Viele hängen in der Warteschleife
Sie fühlt, dass ihre Geduld am Ende ist
Sie hat keine Lust mehr in der Warteschleife zu hängen
Deshalb legt sie den Hörer auf!

von: Béatrice

Dienstag, 7. Dezember 2010

15 min und das gelbe vom E

12 sagt zu 22: "...das war nicht gerade das gelbe vom Ei.."                
22 denkt sich: "Oh mein Gott, scheiße....was soll ich jetzt darauf sagen?"                                                                                           


Vielleicht, dass es auch für 22 hätte besser oder anders sein können...
Oder, dass es für 22 eigentlich doch ganz gut war?              


22 und 12 sprechen dann darüber, 22 ist immer noch verwirrt und bringt es deshalb nur wage auf den Punkt...
12 hingegen weiß ganz genau, wo, wie man so schön sagt, der Schuh drückt...                       

12 sagt (in etwa..): "die aussage mit den 15 min...hat mich sehr unter druck gesetzt..."                                                                              

Die unheilvollen 15 min...waren also ständig im Kopf von 12.              
Und die Aussage "das war nicht gerade das gelbe vom Ei" schwirrten dann ständig im Kopf von 22 herum...                                                 


Tja, so eine verkackte Situation.
Vielleicht sollte man weniger über 15 min und
weniger über das gelbe vom Ei sprechen, und stattdessen es einfach nur tun und genießen.                                                                     


Egal wie....22 jedenfalls mag die Gesellschaft von 12...


von: Béatrice

Sonntag, 5. Dezember 2010

Ohne gehts auch

Ohne Markenklamotten geht gar nichts
Ohne Firmenhandy geht gar nichts
Ohne „nem fetten Benz“ geht gar nichts
Ohne eine tolle blonde Tussi an meiner Seite geht gar nichts
Ohne eine tolle Wohnung geht gar nichts
Ohne geile Kurztrips geht gar nichts
Ohne die richtigen Freunde mit dem richtigen Leben geht gar nichts
Et cetera, Et cetera....
Am liebsten ficke ich den kapitalistischen Gott!
Ohne all dies bin ich nichts
Ohne all dies scheiß ich mich an

von: Béatrice

Verschwinde!

Du bist schon seit langem in meinem Leben, obwohl ich es niemals wollte.
Du manipulierst mich und ich kann nichts dagegen tun!
Sag, wie werde ich dich wieder los?
Ich habe dich niemals eingeladen Teil meines Lebens zu sein.
Trotzdem bist du es.
Du tust mir nicht gut!
Unter dem Vorwand für mich nur das Beste zu wollen, benutzt du mich und raubst mir all meine Energie.
Du bist ein Energievampir!
Du verbreitest Lügen, vergiftest damit mein Leben, bist wie eine Schlange die sich heimtückisch  heranschleicht und ihr Gift verbreitet.
Ich bin wie gelähmt und schaffe es nicht, dich aus meinem Leben zu verbannen
Bitte geh!
Bitte verschwinde aus meinem Leben!
Bitte lass mich endlich in Ruhe! 

von: Béatrice